integrierte Navigationsgeräte
Das feste Navigationsgerät - der Klassiker unter den Orientierungshilfen
Mühsames Kartenlesen war gestern, heute nutzen immer mehr Autofahrer Navigationsgeräte, um auf dem richtigen Weg zu bleiben. Der Klassiker unter den Orientierungshilfen ist dabei das feste Navigationsgerät. Weil es im Armaturenbrett integriert wird, ist im Gegensatz zu mobilen Lösungen kein lästiges Kabel zum Zigarettenanzünder für die Stromversorgung und keine Zusatzhalterung an der Windschutzscheibe nötig.
Feste Navigationsgeräte sind meist an den Autohersteller gebunden und sehr teuer. Beim Opel Astra zum Beispiel muss man für das billigste Navigationssystem rund 1700 Euro hinlegen. Aktuelles Kartenmaterial kostet zusätzlich eine ganze Stange Geld.
Dafür bieten diese Einbauvarianten allerhand Vorteile: Häufig sind sie mit Klimaanlage, Boardcomputer und Audiosystem abgestimmt und lassen sich über deren Steuerungselemente problemlos bedienen. Die Sprachausgabe erfolgt über integrierte Lautsprecher und ist deswegen qualitativ deutlich hochwertiger als bei mobilen Navigationsgeräten. Außerdem sind feste Navigationsgeräte mit Tachometer und Lenkung verbunden und haben einen elektronischen Kompass. So bleiben sie auch dann auf dem richtigen Weg, wenn kein GPS-Signal empfangen werden kann.
Wer ein festes Navigationsgerät haben, aber nicht die teuren Preise der Autohersteller zahlen will, kann sich ein Radionavigationssystem kaufen. Diese Geräte gibt es ab 450 Euro. Sie dirigieren den Fahrer durch Sprachanweisungen und Pfeilen auf dem meist kleinen Display. Im Gegensatz zu den integrierten Systemen der Hersteller kostet zusätzliches oder neues Kartenmaterial deutlich weniger, dafür muss bei Radionavigationssystemen auf viele Funktionen verzichtet werden. Vor allem die Routenauswahl ist durch das kleine Display kompliziert. Dafür ist die Qualität der Sprachausgabe durch die Verbindung zu den Radioboxen spitze.